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Chia- Wunderpflanze der alten Maya

Nun endlich kommt ein Post über Chia. Ich hatte es schon lange vor, bin immer wieder davon abgekommen, aber nun- in Südamerika, schaffe ich es endlich. Und irgendwie passt ein Post über diese Wunderpflanze ja auch viel besser, wenn man ihn auf dem Kontinent schreibt, auf dem diese Pflanze schon Jahre lang große Bedeutung genießt. Ich sitze also- nicht ganz, aber immerhin fast an der Quelle. ;)
Ich glaube Chia ist in Europa doch zuerst wegen der Sache des Abnehmens bekannt geworden, zumindest erscheinen unglaublich viele Hits bei Google, die dies vermuten lassen. Chia ist aber zugleich auch eine absolute Nährstoffbombe. Ich möchte euch hier gar keine Gesamtübersicht über die Chia-Pflanze bieten, das könnt ihr bei Interesse auf wissenschaftliche fundierten Seiten nachlesen. Nur so viel- es lohnt sich diese Samen das ein oder andere Mal auf dem Speiseplan zu haben.
Neben viel Eiweiß, enthalten diese winzigen Samen auch Kalzium, Eisen und das Verhältnis von Omega 3- und Omega 6 Säuren kann sich sehen lassen. Aber genug davon.
Viel spannender finde ich es doch ein Nahrungsmittel zu mir zu nehmen, welches Menschen vor so vielen Jahren entdeckt und für sich genutzt haben.



Ich persönlich fühle mich da irgendwie zurückversetzt, in eine alte Zeit, in der nicht der Kaloriengehalt eines Nahrungsmittels wichtig war, sondern dessen positive Auswirkung im Alltag- zum Aufrechterhalten von Kraft und Energie.  Eine Pflanze, die den Menschen nicht nur als Speise diente, sondern ihnen Hoffnung gab, denn Chia ist auch als Heilmittel der Maya bekannt.


Ich trinke Chia auch gerne vor dem Laufen, es ist über Nacht eingeweicht, reich an Wasser und gibt mir genügend Flüssigkeit für einen Lauf, ohne dass es schwer im Magen liegt. Perfekt also, ob Veganer, Vegetarier, Sportler, Omnivore oder einfach nur als Interessierter an Kultur und Ernährung. Man kann soviel variieren mit diesen Samen.
Neben Chia ist hier in Peru natürlich auch Quinoa ein absoluter Hit und so einfach zu bekommen, ist es in einigen meiner Mahlzeiten ebenso enthalten.

Der einzige Nachteil an Chiasamen ist, dass sie mitterweile so populär sind. Ich habe im Biomarkt für 100gr umgerechnet 13,50 Euro bezahlt. Aber da ich hier, wie erwähnt, näher an der Quelle wohne, bekomme ich nächste Woche 1 kg für fast den gleichen Preis direkt vom Hersteller. Jippi

Leider habe ich  meine Chiakekse, Müsli und die Energieriegel nicht fotografiert.Vielleicht mache ich das dann beim nächsten Mal.

Chiapudding mit Mango




  • 3 EL Chiasamen ( Chia Seeds)                                                                        
  • 240 ml Sojadrink  ( Soy drink)
  • 1 Mango ( 1/2 klein geschnitten, andere Hälfte grober zur Deko) ( Mango in slices)
  • 1 Soja Jogurt Natur( Soy yoghurt)
Die Chiasamen mit dem Sojadrink über Nacht einweichen, die Mangostücke dazugeben. Ich lasse das ganze dann nochmal ein wenig stehen, damit der Mangogeschmack besser zur Geltung kommt. Im Anschluss den Jogurt und die restlichen Mangostücke on Top und genießen.

( Let the Chia seeds overnight in the soy drink, after that give half of the Mango slices into the pudding and let it rest for a while. After that give the soy yoghurt to the pudding and put the rest of the mango slices on top!)


Chia Fresco mit frischen Orangen





  • 3 EL Chiasamen( Chia seeds)
  • 200 ml Wasser (Water)
  • 1-2 frische Orangen( Orange)
Chiasamen und Wasser verrühren, Orangen auspressen, den Saft dazugeben und je nach Belieben im Kühlschrank stehen lassen. Bestes Erfrischungsgetränk

( Mix Chia seeds and water, squeeze the orange(s) and give the juice to the rest. Leave it in the fridge for at least 3 hours and stir the first minutes)



Chia Pudding mit Äpfeln/Bananen



  • Apfel(apple)
  • 1 Banane ( banana)
  • 4 EL Chia  ( Tspoons Chia)
  • 1 Sojajogurt ( Soy yoghurt)
  • 150ml Sojadrink( Soy drink)
  • 90ml Obstsaft nach Wahl (juice you like)
Zubereitung ebenso wie beim Mangojogurt, nur kommt noch  der Apfel hinzu und ich zerdrücke die Banane leicht und gebe sie zum ChiaPudding. 

( Do the same stuff you did while preparing the Mango Pudding, just add apple and banana to it)

Chia mit Weintrauben



  • ebenso wie beim Rezept mit den Orangen verfahren, nur eben Traubensaft hinzufügen oder mehr Trauben klein geschnitten in das Chiagel geben
( it´s the same thing you did with the orange recipe just add grapes and the juice of them)

Tipp:
Wenn man mal keine frischen Früchte im Haus hat, kann man auch einfach Sirup ins Chia-Wassergemisch geben, ist ein tolles Erfrischungsgetraenk und lecker süß, je nach dem wie viel Sirup man  hinzufügt. Und immer gut Rühren, bevor ich es in den Kühlschrank stelle rühre ich meistens 10 min, nicht durchgängig, sondern immer mal wieder eine Umdrehung mit dem Löffel ;) 



Englisch:

 Chia seeds are more than just food to lose weight or stay healthy. These little things have a history that goes far behind my age age and I think that is so interesting. The old Maya from Mexico used this plant and it
 didn´t just give them a good basic ground for there nutrition. NO- it also gave them hope and strength. Chia is also known to be a remedy for being strong and persistent, while doing all the everyday life things. Isn´t it great to know that the food you eat has such an old history? For me it´s great and I look at the food with different eyes. Besides that Chia is really healthy, it gives our body a lot of protein, calcium and fibers -but you cann read more in websites that are science based.
I just wanted to give you an impression and let you know that here is so much food out there that has to be tried. Chia is one of the must-try-food and I´ll give you some recipes so you can try it out. You won´t be disappointed, I promise.






The Mystery of Growing Up!

Man denkt doch, dass die Zeit regelmäßig verläuft, dass die Uhr Sekunde für Sekunde voranschreitet- im gleichen Takt. Und dennoch habe ich das Gefühl, dass sie, umso mehr Jahre vorübergehen, immer ein Stückchen schneller tickt. Es kommt mir vor, als sei es gestern gewesen, als ich mein Abiturzeugnis bekommen und mit einem prunkvollen Kleid auf den Füßen meines Papas in die Freiheit tanzte.


Jetzt bin ich fast mit dem Studium fertig und habe nur noch die Abgabe meiner Bachelorarbeit vor mir. Ich befinde mich in einer, mir mittlerweile, nicht mehr fremden Stadt und mache zum ersten Mal die Erfahrung zu Arbeiten. Und nein, ich meine nicht die Studentenjobs, die ich vorher natürlich schon gemacht habe, sondern die Arbeit in einem echten Team. In einem echten Büro, wo ich meinen eigenen Schreibtisch habe. Wo ich seit mehreren Wochen ein und aus gehe, meinen Vorrat an Bonbons und Schokolade auffülle und mich wundere, warum er so schnell aufgebraucht ist. Der Alltag im Büro- ein freudiges Geben und Nehmen. Und ich habe das Gefühl gebraucht zu werden, natürlich geht nicht jede Aufgabe leicht von der Hand. Zu Beginn hatte ich das Gefühl alles falsch zu machen und die alten und irgendwie doch neuen Computerprogramme beherrschten eher mich als andersherum. Aber Tag für Tag lernte ich und auch, wenn ich noch immer kein Profi im erstellen von Jahresüberblicken bin, so merke ich doch, dass meine beendeten Arbeiten gebraucht werden- in Präsentationen, zum Vollenden von Akten, oder als Gesamtüberblick bei Gesprächen. Und das meine Lieben, ist so viel besser als einen Text von Gadamer zu vor sich zu haben und dabei eigentlich nur leere Worte zu lesen. Und gleichzeitig habe ich das Gefühl durch diesen Job irgendwie Erwachsener zu werden. Es kehrt so etwas wie eine Routine in den Alltag ein, etwas, was ich als Student nicht hatte. Jeden Tag habe ich anders genutzt, die einzig festen Zeiten waren die zu belegenden Seminare. Versteht mich nicht falsch, Student sein ist eine große Ehre, denn so viel Zeit, werde ich wohl erst als Rentnerin wieder haben- und da wären wir dabei. Als Rentnerin. Werde ich jemals alt? Ich fühle mich als hätte ich damals auch die Krumulus Pillen von Pippi bekommen- ich werde einfach nicht älter. Wie sehe ich dann aus? Ich kann als alte Frau doch später nicht immer noch den gleichen Charakter haben, wie funktioniert es, dass wir uns ändern und dann irgendwann eben weise und reif sind- wie unsere Großeltern. Für mich eine schier unmögliche Vorstellung und doch fühlt es sich derzeit so an, als würden die Schritte dorthin immer kürzer werden. Sicher, ich übertreibe ein wenig, aber dennoch. Hier in Lima wird mir erst recht bewusst, wie schnell und unaufhaltsam die Zeit doch voranschreitet, wie unnahbar und rücksichtslos sie ist.  Jeden Sonntagabend freue ich mich darauf am Montagmorgen an meinen Arbeitsplatz zu schreiten und dabei an all den lieb gewonnenen Menschen im Büro vorbei zu gehen. Es sind alle so freundlich und auch am Montag lächeln sie mir von ihren Schreibtischen entgegen, so ein Team, so eine Atmosphäre wünsche ich mir in meinem späteren Beruf auch. Und dann auf einmal ist der Montag vorüber, ich sage Tschüss und kehre am Dienstag wieder. Viel Arbeit und eine lockere Atmosphäre lassen die Woche vorbeifliegen, bis ich am Freitag völlig ungläubig aufstehe, um ins wohlverdiente Wochenende zu gehen.


Ich verändere mich, wie auch in Australien schon, fällt es mir außerhalb Deutschlands einfach leichter Veränderungen anzunehmen, sie zu akzeptieren und mich auch darüber zu freuen.
Ich habe mich nach mittlerweile 6 Jahren Gemeinsamkeit endlich von meinem Lippenpiercing getrennt. Eigentlich sollte das doch ein kleiner Schritt sein, eine Leichtigkeit. Es ist schließlich nur ein Stück Metall und steht in keiner Verbindung zu meiner Persönlichkeit, oder? Es fühlte sich jedenfalls keinesfalls so leicht an, wie ich es mir vorstellte. Die ersten Tage habe ich ständig nach meinem Piercing gegriffen und in die Leere gefasst, ich habe mir täglich mehrmals auf die Lippe gebissen, denn sonst habe ich mit dem Stück Metall in meinem Mund gespielt. Und ich gebe zu, ich habe das Piercing jeden Morgen einmal durchgestochen- nur für den Fall, dass ich es doch noch einmal tragen will, um der „alten“ Zeiten Willen. Natürlich. Aber damit ist jetzt Schluss, meine Entscheidung ist gefallen. Das Stück Metall mag symbolisch sein, aber für mich ist es der Schritt, den ich endlich einmal gehen muss. Der Schritt ins echte Leben, mit echten Akten, einem ehrlichen Berg Papierkram und der unaufhaltsam tickenden Zeitbombe an meiner Seite.
Und die Erinnerungen an meine Kindheit, an die Jugend bleiben, sie begleiten mich im Alltag und lassen mich auflachen, machen mich glücklich. Ich denke dabei an so viele verschiedene Kleinigkeiten, wie ich meinen ersten Hund bekam und mit ihm so viele Jahre meines Lebens teilte. Was ich mit meiner Stute, meiner guten Freundin und ihrem Wallach alles erlebt habe. Wie glücklich ich mich schätzen kann, so eine Bilderbuchkindheit gehabt zu haben. Wie Adler und ich vor unseren Wölfen davonliefen und dieses Spiel uns so unbeschreiblich erfüllen konnte- stundenlang. Wie wir rohe Zuckerrüben aufgeschlagen und mit unseren vierbeinigen Begleitern geteilt haben, wie wir im warmen Sommerregen Federball spielten oder in unserem eher unappetitlichen See mit den Hunden schwimmen waren. Wie oft ich den Fuß in den Pferdestall setzte, und mich sofort heimisch fühlte- das ist bis heute so geblieben. Einmal Pferdemädchen- immer Pferdemädchen.

 Wie oft ich von der Familie gesucht und dann im Stroh liegend entdeckt wurde, manchmal mit dem Kopf meiner Stute auf meinem Schoß, manchmal direkt vor ihren Beinen liegend, selig, frei von der Angst von ihren 500kg zertrampelt zu werden. Voller Vertrauen in die Zukunft und mehr im Hier und Jetzt als man es als Erwachsener wohl je sein wird.
Es stellt sich doch immer öfter die Frage, durch was man sich selbst definiert. Welche Erlebnisse, welche Erinnerungen machen dich zu dem Menschen, der du  heute bist. Der du sein willst. Ich bin eine Träumerin, manchmal. Und trotzdem stehe ich hier, mit meinen zwei gesunden Beinen auf dem festen Boden. Und laufe voran, um etwas zu erreichen, was mich glücklich macht, was mich meine Kindheit aufrechterhalten und mich trotzdem erwachsen werden lässt. Ich träume von einem Beruf, den es so vielleicht gar nicht gibt, von einer Welt, die es wohl nie geben wird und von einem Leben, für das ich hart arbeiten muss, um es jemals erreichen zu können.
Es ist irgendwie ein neuer Lebensabschnitt, es wird an der Zeit die Sonnenbrille abzunehmen, die Augen aufzumachen und voranzuschreiten, ohne sich selbst und ohne die Kindheit im Herzen zu verlieren.
Behaltet das Stück kindliche Unbeschwertheit tief in Euch, und vergesst nicht wer ihr wart, denn unser kindliches Ich sollte immer eine große Rolle in unserem heutigen Leben spielen.

Wer möchte sich nicht über die neue Edition von Lego, oder den neuen Bauernhof mit handgefertigten Pferden freuen- mit den Augen eines Kindes. Denn dann ist das Leben doch noch ein Stück bunter, ein Stück reicher- an positivem Glauben. Näher am glücklich sein. 



English:

What´s going on with the time. As older as you get it starts to fly, day by day go past you and you don´t even recognise it, because you are too busy doing things. Before you even look up from your work it`s night again. Another day that you just left behind, sitting at your desk and wondering what date it is.
I`m surprised that my prom night is already 5 years ago. I remember the night well, dressed in a pretty dress, feeling like a princess and dancing on my father´s shoes right into my freedom.
Now I´m nearly done with my studies, just my final paper has to be given to my professor and after that. I´m done with the first step and after that comes hopefully the Master. But right now I´m experiencing a different life. Finally I am working, not just a student job at Subway but a real job, where I´ve got my own desk. A job where I go to every day during the week, where I bring my chocolate and sweets and where I´m wondering why there are empty so fast. Of course the first days, even the first weeks I was so afraid to do a lot of mistakes. And I did mistakes, had to undo them and learn. Learn how to use the programs, how to combine all the informations in my head and clip them together so they would make sense. Not always as easy as I thought it would be BUT I have great help at work. All the people are terribly nice and I enjoy going to work and getting to know all the people and getting a daily routine- something that I didn´t have as a student. And I enjoy that but at the same time it makes me wonder. Am I getting old, becoming a real grown up with all the grown up problems such as paper work and money problems? Didn´t I eat the Krumulus Pills that Pippi Longstocking gave her friends. Pills that will let you stay as a child forever?
I guess I didn´t eat them when I was young.
But here in Lima, far far away from stressful Germany I get used to changes. Like in Australia I accept the different paths life has to offer and I´m starting to feel different here. More grown up and mature and at the same time I know that I´m still the same person. Because I can still feel my childhood with every heartbeat.
I´m so unbelievable happy that I had the childhood I did. Getting my dog with 7 was one of the most indulging things and spending so much time with such a great animal has tought me about strongness, kindness about the unconditional love that we are able to experience in our life. And sharing all this with Adler and her brother dog was the best. I remember our play, when we were hiding from our evil wolves, the times when we ate raw sugar beets, sharing them on the big sugar beets hill. The most precious childhood memories are in my heart every single day in my life and they make me the person I am right now. they define me and they are giving me strength in moments, where I need it most.
I remember the moments my family was looking for me and they would find me in the stable. Lying in the straw and having the head of my horse on my lap, stroking her nostrils or just lying next to her not afraid to get trampled by her at all. Moments that no one can ever take away from me. Moments that are defined by pure happiness and no regrets. I had a childhood that made me strong and fearless, that left me being a child for many years, spending time in the woods and discovering my own world with my friends. And despite what everyone from a big city might think of it, yes it still makes me happy to think about being full of dirt, having nothing but my friends and me to play with. No theatre, no cinema- our playgrounds where the fields, the wide open! And that made us creative and left us open hearted.

Sometimes now I might be a little too optimistic, but I truly think that you have to work hard and just be yourself to earn what you want. Despite all the fears about my future I think I´m turning the page and starting a new chapter now. The chapter of growing up, of adding new ingredients to my old self, becoming more spicy and sweet on the way.

But after all the thinking I guess the most important thing is to safe your childhood deep in your heart, to remind yourself and relay on all the great memories. Every person if 20 or 60 should be able to feel amazed about the new Lego Edition or the new model car- seeing it through the eyes of a child and leaving the daily life behind- even if it´s just for a second.
Be free and feel great!


Ein kleiner Einblick ins Zentrum

Das Zentrum Limas, was soll ich sagen. Ich bin ein absolut verwöhntes Fräulein mittlerweile. Denn ich habe mich mächtig an meinen Heimatstadtteil Miraflores gewöhnt. Er bietet mir Tag für Tag grüne Parks, wunderschöne Straßen, süße Häuser mit Palmen im Vorgarten und allem voran: den Geruch nach Meer. 
Die Sicherheit sollte ich hierbei nicht vergessen, spielt sie doch eine große Rolle. In Miraflores kann ich mich frei bewegen, ich kann eine normale Tasche bei mir haben und mich ausnahmsweise mal von meiner Bauchtasche trennen. Überall sind Menschen, die von der Stadt angestellt sind, halten Miraflores sauber, achten auf die Sicherheit und geben mir das Gefühl einfach unbeschwert sein zu können. Miraflores, ich bin verliebt in dich. 
Worum es heute jedoch gehen wird, ist euch einen kleinen Einblick in das Stadtzentrum Limas zu geben. Das Stadtzentrum, wo fange ich da an...


Ins Zentrum habe ich mich zum zweiten Mal in die Metropolitana getraut, das schnellste Transportmittel Limas. Nachdem meine erste Fahrt mit einem extrem blauen Fleck im und um den Bereich des Hüftknochens endete, war ich vorsichtig. Aber da ich nicht zur Hauptzeit in die Stadt fuhr, kam ich mit wenig Luft zum Atmen und ein Platzangst davon. Ausgestiegen, sah ich zuerst den Plaza Grau, dieser ist wirklich entsprechend seines Namens- einfach grau. Aber dennoch: irgendwie ein cooler Spaziergang in Richtung Zentrum.  Hier sieht man mich gleich auf dem Weg `Paseo de los Heroes Navales´.




Plaza San Martin, dieser Platz ist wunderschön und prunkvoll- gilt er doch dem Schutzpatron.


Der Verkehr am Samstag war absolut human. Sprich: man konnte auch mal die Straßenseite wechseln, ohne 10 Minuten auf eine Lücke warten zu müssen. Was ich an Lima ziemlich mag, ist der Kontrast zwischen Bergen und Meer.


Der wunderschöne Plaza de Armas. Wirklich ein toll gestaltetes Fleckchen und ich weiß nicht, wie es euch geht, aber wenn ich die Palmen sehe.......... SOMMER. Und ich hätte definitiv mein Longboard mitnehmen sollen. Hier fahren sie überall und manche Strecken jagen mir als Fußgänger schon kalte Schauer über den Rücken.


Überall zu finden sind die mehr oder weniger schönen, typischen Häuser in Lima. Und für mich definitiv fast zu ruhige Straßen, um entspannt dort lang zu gehen. Im Zentrum Limas fühle ich mich zu keiner Sekunde sicher. Überall sind Einheimische, die dir bestenfalls etwas verkaufen und schlimmstenfalls deine Unachtsamkeit ausnutzen und dich bestehlen oder verschleppen wollen. Ich hatte einige junge Männer, die versuchten mich in ein Gespräch zu verwickeln, ich verwies sie jedoch höflich und versuchte sie abzuschütteln, was ab und an nicht ganz so einfach ist. Das sind dann die kleinen Momente, in denen leise Panik in mir aufwallt, aber ich begebe mich einfach schnellstmöglich in einen Laden und atme durch ;)


 Außerdem habe ich die Kirche und das Kloster San Franzisco besichtigt. Leider darf man innerhalb des Gebäudes keine Fotos machen, aber ich habe dort die unglaublichste Bibliothek aller Zeiten besichtigt. Als ich den Raum betrat, habe ich mich sofort als Janice in Hogwarts gefühlt.  Harry Potter und Hermine sind gerade mit ihren alten Büchern an mir vorbeigegangen und haben mir zugezwinkert, während ich mir den Staub aus dem Gesicht wischte. Nein, ehrlich. Diese Bibliothek ist der Wahnsinn. So alt und ehrwürdig. Wow.
Desweiteren gab es dort die Katakomben zu besichtigen, in denen 25000 Menschen - ich nenne es mal- verscharrt wurden. Die Knochen wurden getrennt und in Schächte geworfen und ich durfte mir diese ehemals, lebendigen Menschen ansehen. Es roch seltsam und eigentlich wollte ich nur schnell wieder ans Tageslicht, aber es war definitiv einen Besuch wert, denn der gesamte Komplex ist wunderschön.




Das Bild ist etwas unscharf, weil ich es in letzter Sekunde für euch festhalten wollte. Ich nehme an dieses Bild erklärt, warum man als Ausländer nicht unbedingt an öffentlichen Ständen oder kleinen Straßenrestaurants essen sollte..... Wie war das- andere Länder,andere....


Ein ganz normaler Samstag, sprich eine überschaubare Menschenmenge kreuzt die Straße.


Und zum Abschied noch einmal ein Teil eines Gebäudes am Plaza de Armas. Unbedingt möchte ich noch einmal Fotos im Dunkeln machen, denn dieser Platz ist wunderschön beleuchtet am Abend. Aber dazu muss ich die Jungs bitten mich in die Stadt zu begleiten. ;)


Englisch: 

Good Morning Guys, sorry that it took me a bit longer to write something in English. But sometimes I´m so filled up with the German Post that I´m not in the mood for another writing ;)
Today I just wanted to talk a bit about the centre, just a few words about what I felt there. I´m a really spoiled person, seriously. Living in the beautiful Miraflores makes it hard for anything else to compare with it. I have all the nice little green streets here, where the houses have palm trees in there frontyards and everything seems like an idyllic little neighbourhood. Just as I like it. So I can walk there without being afraid to get robbed or being badly talked to. And I like that, of course I do. Everyone seems to be busy in Miraflores but not the stressing out kind of busy, but the I´ve got something to do but I take my time to do it. There are the people that are working for the city, they keep an eye on everything and clean the streets. Everywhere are little parks and flowers. It´s so romantic during the night to walk there and watch all the people, if couples or not. It just makes you feel special and happy.

But I wanted to talk shortly about the centre of Lima. I´ve been there three times now and I can tell you. Yes the centre is kind of pretty. The buildings are  impressive and the Plaza de Armas is beautiful with all the colours and the palm trees and flowers. The balconies look great on these old houses and the abbey of Francisco.
I went in there and it is just sooo beautiful. We were not allowed to take pictures which was a pity. We visited the catacombs, where 25000 people are buried and it was kind of disgusting and interesting at the same time. And then we also saw THE LIBRARY. Gosh it felt like a setback in to another time. Harry Potter and Hermine walked past me and smiled, they had their old books under her arms and tapped the dust from there clothes. Seriously so amazing.
But the part I don´t like is that I don´t feel safe in the centre at any time. Sure maybe it´s because I went there alone. But I always have the feeling to be looked at and some people even come after me and want to talk and when I say no they just ignore it. That´s when I panik a little and just go into the next store ;)

But other than that it´s definitly worth a trip and I really want to go there at night because it´s supposed to be really beautiful with all the lights shining.

Next time I think I will post some thoughts about life in general. We will see ;)

Thanks for reading.
Love, Janice

Fashionista on her way- don´t take this Post too seriously.

Lasst uns die Wahrheit zuerst ansprechen. Ich bin nun wirklich kein Fashion Girl. Ja, ich lese gerne den ein oder anderen Modeblog, weil ich es interessant finde. Da hört es dann aber auch auf. Ich habe weder die Feinfühligkeit, noch das Talent meiner Mama oder Schwester- auf Kleinigkeiten zu achten und geniale Kombinationen schon zu riechen, bevor sie überhaupt zu sehen sind.
Ihr fragt euch jetzt sicher gleich,warum ich dann doch den ersten und wohl einzigen Modepost mache... Schuld ist meine liebe Freundin Lui, deren wohlgemeinter Spott diese kleine, nennen wir es Outfitpostchallenge, hervorgebracht hat. Und ich kann mich ja nun nicht geschlagen geben- also ran an die Outfits, sprich jene, die ich hier im Büroalltag trage ( zumindest ein paar wenige, denn ich hatte mäßige Lust auf mehr ausziehen, anziehen, umziehen......) - nebenbei bemerkt, es sind 30 Grad heute...

Ich entschuldige mich im Voraus für die eher eintönige Location, but take it, cause that´s all you´ll get ;)

English:

Hey Guys, no it´s not what you might think. I´m not going down the road of a fashionblogger. But a dear friend of mine kind of dared me and because I´m a really competitive person I have to do it or I´ll lose. And I can´t stand losing such an easy challenge. So I might as well take my camera, get some outfits and leave it behind me.
I´m not as talented as my mom and my sister, I don´t smell possible combinations before I even see them -but I kind of like the outfits I´m wearing for work here, because they still kind of represent who I am. ( Who am I by the way) So let´s just move on, I´m sorry for the boring location but I hope you´ll forgive me ;)


Dieses Outfit finde ich einfach süß, ich muss nur rein steigen und fertig bin ich- okay ich weiß, alles was ich trage ist einfach, schnell und zuverlässig im Alltag. Aber ich mag es, weil es bunt ist und mich den ganzen Tag an den Feierabend erinnert.

--> This outfit I like because it´s so simple. I get up in the morning get into that combination and I´m done. Okay I know all the things I wear are simple enough not to have any trouble with them, but still... I like ;)


Warum ich so freundlich schaue, ich mein ehrlich- bin das ich? Irgendwie ja, aber eigentlich ist das Kleid ganz süß. Und luftig, denn die Temperaturen....

--> Why I look that friendly...seriously is that me? But yeah I guess and the advantage with this dress-it´s perfect for the temperatures here.


Bist du ein Zebra? JA, denn es ist mit dem Pferd irgendwie verwandt und ja, ich mag Pferde. Aber ganz im Ernst, ich mag das Outfit, es ist locker und lässig und bringt auch noch ein wenig Farbe in den sowieso schon bunten Sommer.

--> Are you a zebra? YES, cause it´s related to horses and I like horses. No, seriously I do like that one pretty much. It´s colourful besides the black and it´s representing summer.


Das Beste an dem Kleid? Auch nach einer XXL-Pizza und definitiv zu viel Schokolade schmeichelt es dem aufgeblähten Bauch. Perfekt?- Definitiv.

--> The best thing that dress has to offer? After an XXL-Pizza and definetly too much chocolate it flatters your figure and your bloated tummy. Perfect? - I sure think so.


You just have to LOVE these pants. By the way, they are blue ;)

Okay. Nun aber mal ganz im Ernst und so unter uns. WER BITTE IST NICHT GERNE IN SEINEN AFTER-WORK-KLAMOTTEN?
Sprich, in den Sachen, die bequemer nicht sein könnten, die vielleicht nicht unbedingt High-Fashion schreien, dafür aber nach Pasta, Freunden und einer warmen Sommerbrise. Und genau das sind die Sachen, die mich sorgenfrei aus dem Haus gehen und den Abend genießen lassen ;)

--> Okay, but now talking seriously. WHO THE F**K DOESN´T LOVE HIS EVERYDAY CLOTHES BEST?
The clothes that make you feel at home, that want to tell you- to go out with friends, enjoy the summer air and getting a nice plate of pasta. That are the clothes that make you carefree and happy.


Ich hoffe ihr entschuldigt diesen kleinen, lustig gemeinten Post. Und nein, ich nehme keinen Fashionblogger auf die Schippe, sondern eher mich selbst. Nicht, dass mir dies hier angedichtet wird. ;)

I hope you can excuse these kind of mindless Post. No, I don´t make fun of fashion bloggers, just to make that clear. I do make a little bit fun of myself though. But I guess that´s allowed.

Next time there will be a serious theme again. But today I just felt like that!


Ein Wochenendtrip ins Paradies.

Am vergangenen Wochenende habe ich meinen Rucksack gepackt und bin einer lieben Einladung nachgekommen. Ich wurde nach Punta Hermosa, in ein Wochenendapartment direkt am Strand, entführt. Es war wunderbar. Wir kamen am Freitag im Dunkeln an und das Erste was ich sah, waren viele Lichter, die eine tolle kleine Skyline präsentierten und das Meer, welches zwar nicht deutlich zu sehen, dafür aber zu hören war.



Den ersten Abend verbrachten wir damit bekocht zu werden und dann noch Essen zu gehen. An die Essgewohnheiten hier, muss ich mich wirklich erst noch gewöhnen. Ich war fest davon überzeugt, dass uns 18.00 Uhr das Abendbrot serviert wurde und wir nach einem Spaziergang 22.30 Uhr nur noch zu einem Drink in das Strandrestaurant gingen-- falsch, es gab dort Abendbrot, denn das zuvor verputzte, vermeintliche Abendbrot war irgendwie doch noch das Mittagessen. Ich kugelte mich dann also gegen Mitternacht ins Bett, um am nächsten Morgen mit frisch gepressten Säften verwöhnt zu werden. Ja, die beiden Frauen, die sich um uns alle gekümmert haben, haben ihren Job wahnsinnig gut gemacht. Denn das ganze Wochenende musste ich keinen Handschlag tun, weder Essen zubereiten, noch abwaschen oder ähnliches. Meine Essgewohnheiten sorgten natürlich auch für Gesprächsstoff, am Ende haben es nicht alle wirklich verstanden, aber sie waren interessiert ;)
Den frühen Morgen verbrachte ich auf dem Balkon und schaute sehnsüchtig den Surfern zu, unwissend, dass ich am nächsten Tag ebenso auf dem Wasser sein würde. Gegen Mittag machten wir uns dann auf den Weg zum Strand, dieser führt eigentlich nur über den 10m breiten Boulevard, aber wir wollten etwas mehr Ruhe genießen und schritten ein paar Minuten weiter, um ein lauschiges Plätzchen zu finden. Ich war dieses Mal mehr als vorbereitet und cremte mich stolze 4 Mal mit einer 60er Sonnencreme ein. Dies führte dann dazu, dass ich weder einen Sonnenbrand, noch irgendeine Bräune bekam. Aber aus diesen beiden Extremen lerne ich nun und creme mich ein bisschen weniger ein- schließlich möchte ich eine gesunde Bräune bekommen.




Ein wenig umhergewandert bin ich natürlich auch- und Mädels- Alarm Alarm, an jeder Ecke knackige Surferboys ;)

Nach dem Strandtag, warum auch immer man danach so wahnsinnig fertig ist- gab es ein wunderbares Essen, dass ich ganz in Ruhe genossen habe. Während die Anderen noch in der Sonne lagen, habe ich mich aus eben dieser zurückgezogen und die Stille ein wenig genossen.


Aber wichtiger noch, ist die schöne Umgebung und der Sonnenuntergang, den ich dann am Samstag noch erleben durfte. Ich konnte mich gar nicht satt sehen und viel zu schnell ging die Sonne dann auch schon wieder unter. Und diese Stimmung, alle Menschen fielen in eine gemeinsame Harmonie, als hätten sie sich abgesprochen, herrschte beeindrucktes Schweigen.




Und dann konnte ich an dem Wochenende noch ein Foto machen, welches ich mir stundenlang so ansehen könnte- exakt so -out of camera-. Es ist so ein typisches - Ich bin am Meer und genieße das Leben- Foto....


Am Sonntag um 9.00 war es dann soweit. Nach einem ausgiebigen Frühstück ging ich aus der Tür, an den Strand und zog den Wetsuit an. Die Stunde der Wahrheit, nach 4 Jahren Surfabstinenz nun endlich die Reunion-oder so.
Die 1,5 Std auf dem Wasser waren unbezahlbar, ich habe es so genossen und war auch gar nicht mal so schlecht. Von 10 Wellen bin ich 7 gestanden und das meine Lieben ist ein unglaubliches Gefühl. Wenn du dich hochstemmst, deine Füße das Board berühren und du eins wirst, mit der Gewalt des Wassers, du den Blick nach vorn richtest und heulen könntest, weil du Zeit genug hast darüber nachzudenken, wie genial es ist und dann ist es vorbei, die Welle flacht ab und du legst dich aufs Board und paddelst der nächsten Welle entgegen. Die Kehrseite? Mein oberer Bauchbereich ist rot und schmerzt noch immer, aber das war es doch absolut wert. Die nächsten Surfeinheiten warten schon auf mich. Es fühlt sich richtig an, ich fühl mich vollkommen in dieser Welt und wie ich da so viele Jahre drauf verzichten konnte? - Dafür gibt es keine plausible Erklärung, außer: Deutschland, du hast fast alles, aber bitte WO bleiben die Wellen?


Diese kleine Bucht hat es mir dann wirklich angetan, am Morgen waren die Surferboys mit ihren Hunden unterwegs. Gegen Mittag tummelten ich einige Sonnenwütige dort und am Abend saßen wenige Menschen, einsam-gemeinsam dort und betrachteten die untergehende Sonne.



English: 

Hey Guys, it's time for a new post. Some new impressions and of course I want to make you jealous. ;)
(The Ozzies don't need to listen to that, because you've got the paradise right in front of your face too)
The last weekend I got invited and I'm so grateful for that. It's not naturally that people who don't know me that well take me in and feed me the whole weekend. Not just with food but also with new impressions, nice conversations and an insight view of their life. People in Peru are so friendly. I really can't tell you how much I enjoy being here. It's just over two weeks now but I already feel like a part of this city, starting to having a life here and that guys just feels more than amazing. That's life! My life and sometimes it's hard to believe that I'm so lucky. And especially when you see that a lot of people here in Peru have to work hard to even have an easy life. But that will be another part of a story I have to tell you. But today it's just happiness and the zest for life.
So I went to Punta Hermosa and it is just beautiful. When we arrived I just saw all the lights flashing the dark blue sky and you could just divine the sea - but you could feel it- the vibe that you simply have when you are close to such a big big water. We went out and ate- okay I ate twice. I have to get used to the eating habits here. At home I'm usually eating 6 times a day but here the heat let's my hunger hide in the darkest corner.  But in the night I'm eating and eating and..... going for a run in the morning............ ;)

So we went to the beach and I didn't get a sunburn. Thanks to the nice suncream 60 I got. I put it on 4times and guess what- I didn't get a sunburn (yeah) but I also didn't get the faintest tan either ( bääääh). But thats ok, Ill be here longer and Ill get nice and dark.

On saturday evening a really nice girl from work took me to a BBQ and I enjoyed myself- as I said the people are niiiiiice. Ah and I introduced our Alster ( beer plus Sprite) and had to drink Jägermeister... iiih.


But now we come to sunday, oh my god. Yes it's what you think- I went surfing again. And I wasn't even so bad. I stood 7 out of 10 waves and it was so much fun. I really feel that I belong there.


When I was home on sunday I was just so tired, but happy tired and relaxed. Thanks for the weekend, if I would believe in god I would be praying now. But because I'm not I just thank everyone that makes my life so unbelievable great!!!!!



I love Food. (Und das Leben)

Da ich diese Woche nicht ganz so viel Zeit habe, dachte ich mir, ich gebe euch mal einen winzigen Einblick in meine Supermarkt/ Bioferia- Ausbeute. Morgen geht es für ein Wochenende nach Punta Hermosa. Ich wurde eingeladen und bin gespannt, was die nächsten 3 Tage auf mich wartet. Mit Sicherheit aber die erste, richtig peruanische Party mit den Mädels von der Arbeit. 
Ich habe leider nicht überall eine Kamera dabei gehabt, daher fehlen einige wahnsinnig leckere Sachen, die ich euch aber nicht vorenthalten möchte. Die Preise in Lima schwanken von A-Z. Für Alufolie z.B musste ich ganze 7 S hinblättern, für einen riesig großen Salat mit Avocado und Corn hingegen 12 S.  
Zudem habe ich frittierte Süßkartoffeln verschlungen und die besten echten Kartoffelpommes der Welt gegessen ( Kartoffelpommes-weil sie auch noch aussehen als seien sie aus echten Kartfoffeln). In Irland dachte ich, es gäbe keine leckereren Pommes, aber die hier.................
Und dann ein weiteres Suchtmittel- nein, nicht die Inka Cola, die ist zwar eiskalt mal ganz lecker, aber das Inka Corn, ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll, aber es ist absolut oberlecker. Es sind einfach riiiiesen Maiskörner. Diese Maiskörner, die jene in Deutschland locker ums 4-fache überragen, gibt es hier überall. 


Und dann kamen die ersten Gänge in die Supermärkte, welch ein Angebot, welch eine Freude so viel Zeit zu haben, um alles genau unter die Lupe nehmen zu können. Und ich musste sehr, sehr lange suchen, aber auch hier gibt es Soja-Produkte und alles was das Herz begehrt ;)


Und was mich besonders erfreut- in Peru ist der Coca-Tee sozusagen ein Muss, es gibt ihn in jedem Supermarkt und anstatt meines normalen Schwarztees am Morgen, trinke ich jetzt eben Coca-Tee. Hier soll dieser Tee gegen Müdigkeit, Hunger,Kälte und auch gegen die Höhenkrankheit helfen. Tee, sowie Coca-Blätter werden getrunken bzw. auch gekaut. In Deutschland ist der Besitz, beziehungsweise die Einfuhr dieses Tees verboten.  Der Geschmack des Tees ist eigenartig, ein wenig wie angetrocknetes Gras. 

Inka Kola, das absolute Nationalgetränk. Wie ihr seht, kann man es auch gleich im Großpack kaufen ( Ich werde mich hüten...)  Rechts daneben jedoch, das ist Chicha. Chicha Morada. Es ist ein Saft, der aus den Lila-Maiskolben hergestellt wird. Absolut lecker und überall präsent. Und dann habe ich heute Pisco (Traubenmost) probieren dürfen. Die Jungs wussten zwar, dass Alkohol nicht für mich gemacht wurde, aber ich habe tapfer mein Glas getrunken- ich war sehr glücklich danach nicht aufstehen zu müssen, ich wär glaub ich schwankend gegen den Türrahmen gestoßen- trinkbar, aber stark. 

Eingekauft habe ich dann natürlich auch, ich zähle mittlerweile die vertilgten Mangos, weil ich es irgendwie lustig finde zu wissen, wie viel ich bis Mai verdrücken kann. Mittlerweile sind es 8.... ;)  Zudem habe ich auch hier Quinoa gekauft, aber gleich in leckerer (trocken) Breiform. Quinoa wird auch als Inkareis bezeichnet und ist überall erhältlich.


Ich lebe im FRUCHTparadies..... 


Im Hotel gab es super leckeres Frühstück inklusive Soja-Drink. Ich war ja extrem überrascht, als ich am Morgen das Buffet sah.


Von jetzt an wird selber "gekocht"- Früchte mit Quinoa....


Jeden Samstag ist direkt bei mir um die Ecke die Bioferia, ein kleiner Biomarkt mit frischen Produkten von kleinen Händlern. Super schön und ein "einheimisches" Erlebnis. Das Brot kommt Unserem erstaunlich nah, jenes im Supermarkt allerdings nicht. Wie schon in Australien kann man jedes Brot auf 2 cm zusammendrücken... ;)





Was mir aufgefallen ist:

- Jogurt, Butter und Milch sind vergleichsweise teuer, dahingegen bekommt man einiges an Obst fast  hinterher geschmissen.
- Bisher habe ich keine Zucchini entdeckt.
- Alufolie, sowie Butterpapier sind nicht unbedingt erschwinglich.
. der Verschleiß an Plastetüten ist nicht nur enorm ,sondern absolut horrend
- die netten Einpackhelfer tragen dir deine Einkäufe sogar nach Hause, wenn du Hilfe brauchst
         ( Ich denke da an 5l Wasserbehälter)
- Hühnchen sind hier ein Grundnahrungsmittel- überall Pollo...
- es gibt schon im Supermarkt so viele verschiedene Kartoffelsorten, laut eines Einheimischen soll es hier über 3000 Arten geben
- es gibt in jedem Supermarkt eine Theke, wo man sich selber Salat/ Früchte zusammenstellen kann und wo es warme Gerichte gibt
- man kann das Essen direkt im Supermarkt zu sich nehmen-- seltsam ;)
- es gibt unendlich viele Jogurtdrinks
- die Fruchtsäfte (frisch) sind der absolute Hammer
- Samstags stehen in den Supermärkten unheimlich viele nette Menschen, die dir die Produkte von Apfel bis Öl zum verkosten anbieten
- ich denke immer es sind Euro-Preise, gehe dann erschrocken weiter, um nach wenigen Sekunden umzudrehen und meine Berechnung durchzuführen ;)


Die geniale kleine Pepino, oder auch Melonenbirne, hat es mir angetan. Sie wird definitiv noch häufiger in meinem überdimensional großen Fruchtkorb anzufinden sein. Und sie schmeckt eben auch wie Melone gepaart mit viel Birne...




English:

There is so much new food I have to try. I don't know where to start. As soon as I saw the first supermarket I went in and was just stunned. So much stuff I didn't know. Just as I like it. I bought a lot and I fell in Love with Inka Corn, it is just is a perfect snack and it's a bit spicy as well. Despite that I discovered fruits and fruits and fruits- I arrived in Paradise. I'm counting the Mangos I'm eating here. Right now I ate 8 Mangos. But I will definetly reach 100, I reckon. We will see how much I can eat before I can't see them anymore.
Today I had a great salad with corn and avocado and it is so cheap. I just had to pay about 5 Euros for the salad- heavenly.  Other than that my fridge is full. I bought fruits and salad and pasta and rice and and and.... And I bought Coca Tea. Yes here in Peru it's allowed to drink  it and so I will. The taste is similar to our Mate Tea just like dry gras. ;)
Chicha Morada is another drink I really enjoy, the get it out of violet corn- tasty and sweet. Yummy. And I tried Pisco today, another speciality. It nearly got me drunk, I was just happy that I didn't have to get up right after the drink ;)
All in all the food is quite cheap but Jogurts are soooo expensive and also butter and milk and real bread. Lucky me-  I don't buy that ;)

This weekend I got invited to go to Punta Hermosa. I'm so excited that's why this Post is a bit shorter than usual. But I will keep all the nice stuff in mind to write it down the next time.
See ya guys!